Geschichte
Die Entstehung des Deutschen Schäferhundzwingers “vom Falorie” und seinem Besitzer.
Ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist John van de Berg, geboren wurde ich am 13-07-1958, unverheiratet, eine Tochter mit Namen Jessica. Sie wurde am 29-01-1992 geboren. Meine Partnerin ist Saskia Stark.
Im Jahr 1981 bin ich erstmals in Kontakt gekommen mit dem Deutschen Schäferhund meines Nachbarn Ton Dudok. Damals wohnte ich in Den Helder und dort habe ich auch mit dem Hundesport begonnen. Mein erster Hund war “Fanny van Zeedijk” die als Welpe zu mir kam. Mit diesem Hund hat alles angefangen. Mit ihr machte ich die VH3 und die IPO III.
Zu dieser Zeit schien mir der Wettkampfsport noch in weiter Ferne. Zudem hatte ich auch schon meinen zweiten Hund “Falk van Zeedijk” gekauft, einen Wurfbruder zu Fanny. Ich konnte diesen Hund vom Züchter übernehmen, weil dieser mit dem Hundesport aufhören hat.
Dieser Hund war kein “Lieber”. Während einem Training in Den Helder biss er den Pudel des ersten Vorsitzenden tot, als dieser während meiner Apportübung nach draussen kam. ( So etwas darf natürlich nicht passieren, aber es ist nicht mehr rückgängig zu machen ).
Jeder im Verein war sehr böse auch mich und so musste ich mich nach einem anderen Verein umsehen.
Der neue Verein war die Ortsgruppe “Wieringermeer”. Ich habe dort mit Falk die VH3 und die IPO III gemacht. In diesem Verein konnte ich auch als Schutzdiensthelfer angelernt werden, was ich dann auch 6 jahre aktiv gemacht habe. Nach Fanny und Falk habe ich mich ernsthaft auf die Suche nach einem Deutschen Schäferhund gemacht mit dem ich auch ins Wettkampfgeschehen eingreifen konnte - was nicht gerade einfach war.
Im Jahr 1984 habe ich dann meinen eigenen Zwingernamen angefragt und es wurde “vom Falorie”. Der Name bestehe aus dem FA von Fanny und Falk ( meine ersten beiden Hunde) und der Rest auch einer Bierlaune.
Mein erster Wurf kam in 1987 zur Welt. Vater war Jack van Noort und Mutter meine Fanny van Zeedijk. ( 2 Rüden/3 Hündinen) . Mein zweiter Wurf war Rolf van Slot Valckenstein x Fanny van Zeedijk. Rolf van Slot Valckestein gehörte dem Leistungsrichter Willem van Dijk.
Aus diesem Neste kam leider nur eine Hündin zur Welt. Ich durfte damals auf Zusage von Willem und Mar van Dijk ( Zwinger “van het Zuidpark”) den Rüden nochmals benutzen. Das Resultat waren 7 Rüden und 3 Hündinnen ( siehe Nachkommen)
Hier noch einige Hunde aus meiner Vergangenheit
1986 hatte ich den Rüden Balar Bernd van het Zuidpark, dieser Hund hatte leider Ellenbogendysplasie. Er war sehr schön in seiner Jugend und ich ging dann auch mit ihm zum Clubmatch. Er ist auf dem Clubmatch einmal direkt hinter Mats von Bad-Boll gelaufen, der später zu einem TOP Schauhund wurde.
Im selben Jahr hatte ich dann noch Yankie van de Schilbree. Mit ihr habe ich die VH1 und die IPO I gemacht. Wir haben dann auch einen Wettkampf zusammen gemacht (VH I 92-85 ), aber dieser Hund war nicht was ich suchte.
Im Jahr 1990 kaufte ich Orff vom Haus Antverpa. Er war 6 Monate als er zu mir kam. Der erste Eigentümer wollte ihn nicht mehr. Der Vater von Orff war “Quito vom Blitsaerd” und die Mutter war “Unka von Karthago”. Sein Rufname war Sander.
VH1 98-95-97=290 / VH2 93-95-92=280 / VH3 96-93-94=283
Von diesem Hund konnte man einfach nur sagen das es sehr gut lief. 1994 wurde ich erster bei der Ortsgruppe “Oldebroek” mit 96-93-93=282. In den folgenden Jahren konnte ich noch an vielen Wettkämpfen mit ihm teilnehmen, wie z.B. in 1996 und 1997 die Interland Niederlande – Belgien. In 1997 haben wir an der Selektion zur WUSV bei der Ortsgruppe “Geldermalsen” teilgenommen.
Im selben Jahr haben wir auch an der Ortsgruppenmeisterschaft teigenommen. Zusammen mit meinem Teamkameraden konnten wir dort den zweiten Platz belegen. Zweimal konnten wir an der Niederländischen Meisterschaft in Haaksbergen und in Nijmegen teilnehmen.
Im Jahr 2000 ist Sander an Kehlkopfkrebs gestorben. Ich kann wahrlich sagen das er ein Prachtbursche von einem Hund war!!
1993 bekam ich die Hündin “Utah van het Zuidpark”. Ich habe sie im Jahr 1995 wieder an das Police Dog Center Holland verkauft. Ich dieser Zeit hatte ich noch alle Hände voll zu tun mit Sander (Orff) und das reichte mir auch.
Im Oktober 1995 kaufte ich die Hündin “Iris vom Grauen Stahlhammer” mit Zuchtabsprachen von Theo Janssen aus Elst.
Dieser Hund sollte Richtungsweisend sein für meine Zucht werden, die nun mal eben so ist wie sie ist – anders als andere. Das konnte ich jedoch im Begin noch nicht wiessen.
Mit Iris habe ich die VH3 und die IPO III gemacht. Sie war ein schwieriger Hund in der Arbeit, aber mir gefällt das. Wir haben versucht an Wettkämpfen teilzunehmen.
1 x die P.A.K. von Nord-Holland und 1 x den Oldebroeker Pokal”
Fährten und Unterordnung gingen dann auch gut (98 Punkte auf der P.A.K., das sagt wohl genug), aber leider hatte sie im Schutzdienst etwas zu viel Trieb abbekommen.
Also fand ich es besser mit ihr zu stoppen und ab und zu mal einen Wurf zu machen. Das Resultat ist bei Hündinen zu lesen. Iris war Richtungsweisend für meinen Zwinger “vom Falorie”
Nach Iris kam Bucha, geboren am 04-02-1998. Von dieser Super-Hündin könnt ihr auch alles lesen bei Hündinen.
Ich kan mit Stolz behaupten das sie eine der besten Hündinen war die in den Niederlanden zu finden war. Sie war wirklich super ausgebildet und hat/hatte einen unglaublichen Charakter.
Zwischen 1998 und 2004 habe ich noch einige Hunde gehabt, aber die Zeit die ich nötig hatte um mit Bucha zu trainieren beschränkte mich doch drauf das ich neben ihr keinen anderen Hund haben konnte.
Da gab es auch noch “Djanka vom Falorie” die ich mit 2 Jahren an Harm Jonker verkauft habe. Diese Hündin ist später in den Bestiz seiner Tochter übergegangen und sie hat mit Djanke in 2006 an der BSP teilgenommen.
Auch sie ist ein sehr guter Sporthund ( siehe Nachzucht )
2003 habe ich einen Hund übernommen der fast nicht auszubilden war ( nach Einschätzung der “Kenner”) . Er sollte der Nachfolger von Bucha im Hundesport werden. Sein Name ist “Aaron vom Haus Sevens”, ein Nachkomme von “Joker vom Ruhbachtal x “Xandra vom Haus Sevens”. Er ist kein einfacher Hund.
Wir waren auf der Selektion zur WUSV aber leider liess der Hund nicht Aus. Aaron ist nun in der Ukraine bei Antolof der mit ihm die WUSV mitgeführt hat.
Leider war er an dem Wochenende der WUSV sehr krank. Das Fährten ging noch sehr gut, auch wenn er 2 Gegenstände überlief. Am 2. Tag musste er Schutzdienst machen und das ist sein Lebenselixier, aber er hatte nicht mehr die Kraft und bei der kurzen Flucht verpasste er den Helfer und wurde disualifiziert.
Ich habe dort selber beschlossen ihn zurückzuziehen und das ist dann auch mit einem Attest des Tierarztes geschehen.
In diesem Jahr 2007 geht Aaron noch einmal auf die WUSV für die Ukraine und wir hoffen das es diesmal besser läuft. Nacht der WM geht Aaron wieder mit zurück in die Niederlande und dann werde ich sehen was ich mit ihm noch machen kann. Wir hoffen das wir noch ein Jahr Wettkämpfe laufen können, aber das könnt ihr dann hier nachlesen.