Aalst: Karnevalsstadt ersten Ranges!
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Louis Paul Boon (15.03.1912 – 10.05.1979) war flämischer Journalist und Romanautor. Er gilt in den Niederlanden als einer der wichtigsten niederländischsprachigen Autoren. Er vermied literarisches Holländisch für flämische Wörter und Ausdrücke in seinem Schreiben.

Als Arbeitersohn, musste Boon die Schule aufgeben um zu arbeiten. Anfang der 30er Jahre kam er in Kontakt mit anarchistischen und sozialisischen Kreisen, die auf ihn Einfluss gewannen, denen er sich allerdings niemals als Aktivist zur Verfügung stellte. Er erkannte ein Talent zum Schreiben und fand eine Stelle als Journalist. 1945 wurde er Redakteur der Zeitschrift De roode Vaan (Die rote Fahne), dem Zentralorgan der niederländischsprachigen Kommunisten. Diese Stellung gab er bald darauf wegen Meinungsverschiedenheiten auf. Er arbeitete für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, so u.a für Vooruit , Het Parool , De Zweep und die Zondagspost . Er veröffentlichte hier neben Prosa auch journalistische Arbeiten. Als sein wichtigstes Werk gilt De Kapellekensbaan (1953) (dt. Der Kapellekensweg , 2002), das als eines der wichtigsten Werke der niederländischsprachigen Nachkriegsliteratur gilt. 1967 erhielt er den Constantijn Huygensprijs für sein Gesamtwerk und zweimal den belgischen Staatspreis. Bis zu seinem Tod, als er im Jahre 1979 Selbstmord verübte, schrieb er zahlreiche Romane.

Evelien Haentjens & Louisa Cameron © 2007